Mit Licht malen heißt:
Den Augenblick einzufangen für die  Ewigkeit.

Den Mond fotografieren:

Das ist leichter als du vielleicht denkst. Alles was du brauchst, erkläre ich dir in dieser Rubrik.

Die verschiedenen Brennweiten seht ihr hier im Vergleich. Alle aufnahmen sind bei gleichem Standort und gleichen Einstellungen, natürlich bis auf die Brennweite, geschossen worden. 


Die benötigte Ausrüstung:

Deine Kamera
Telebrennweite (200 oder mehr)
Stativ
wolkenloser Himmel
dunkler Ort
den Mond (am schönsten Vollmond)

Um gute Mondfotos zu machen, brauchst du einen möglichst dunklen Ort an dem du dein Stativ aufstellst. 

Die Kamera aufs Stativ und los gehts.
Da du bei Nacht in der Regel ja die Einstellungen so wählst, dass du eine lange Belichtungszeit hast und einen hohen ISO hast damit du was siehst, ist es beim Mond anders. Hier ist es nun so, dass der Mond durch die Sonne angestrahlt wird und wie ein Reflektor funktioniert. Er ist also eine Lichtquelle mit extremer Helligkeit. Also gilt: Verschlusszeit runter. 1/80 Sekunde ist dabei mein Richtwert. Dazu fotografiere ich in aller Regel mit einer Blende von f11 und einem ISO von 100. 
Mein Tipp: Autofokus ausmachen (Ja der Mond ist so hell, da funktioniert sogar der AF) und selber Scharf stellen. 
Also:
Blende f-11
ISO 100
1/80 Sekunde 

Probiert es aus, probiert ein wenig mit eurer Kamera und dann bekommt ihr auch bald schon klasse Mondfotos hin.