Mit Licht malen heißt:
Den Augenblick einzufangen für die  Ewigkeit.

Meine Stativempfehlung: Rollei

Disclaimer: Dieser Beitrag ist als Empfehlung meinerseits zu betrachten. Die Firma Rollei ist hier lediglich als Hersteller nicht jedoch als Sponsor.
Dieser Beitrag spiegelt lediglich meine persönliche Meinung wieder und dient der Vermittlung meiner Erfahrung. Dieser Beitrag wurde nicht von Rollei gesponsert.


Lange ist es nicht her da habe ich die Grenzen meines ersten Statives erreicht. Eine Kamera die zusammen mit Objektiv mehr wog als das Stativ aushielt.
Zugegeben es hat nicht einmal 25 € gekostet und das hat man auch schnell gemerkt.
Daher war mein nächster Schritt ein besseres Stativ.
Das nächste sollte aber aufgrund seiner Bauart und des mangelhaften Stativkopfes (keine Hochkant-Funktion) schon auch sehr bald nicht mehr dem entsprechen was ich gerne öfter nutzen wollte. Auch die Beine die in 4 Segmente aufgegliedert waren, gefielen mir nicht. Sie hatten einen Klappverschluss welcher bei Temperaturschwankungen leider dazu neigte sich zu verkanten. Also ging nach gut eineinhalb Jahren die suche nach einem guten Stativ weiter. Rechere im Internet und bei befreundeten Fotografen und Händlern lies mich dann immer detaillierter auszeichnen was ich wollte.
Belastbar sollte es sein, also mehr als 8kg Tragkraft besitzen, Stabil musste es sein um auch bei Wind und Wetter um verwacklungsfreie Aufnahmen zu ermöglichen. Eine Hochkantfunktion um auch endlich mal ein guten Blickwinkel abseits der Horizontalen zu ermöglichen und dennoch stabil auf dem Stativ befestigt. Die Beine sollten nicht mehr als 3 Segmente aufweisen und dabei einen Verschluss haben, den man auch mit einer Hand bei jeder Temperatur verwenden kann auch mit Handschuhen sollte es keine Probleme geben diese zu öffnen und zu verschließen. Stufenlos musste es sein und eine “Einbeinfunktion” wurde ebenfalls sehr reizvoll.
Wichtig aber war, dass das Stativ Bodennah aufgebaut werden konnte und auf der anderen Seite eine gute Arbeitshöhe hatte. Dazu sollte es Stabil und dennoch leicht sein.
Also kurz: Ich war auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau der Stativwelt.



Rollei C5i Stativ mit HakenRollei C5i Stativ mit Haken

Irgendwann bin ich dann über hundert Ecken auf die Webseite von Rollei gekommen.
Nebst den Angeboten weit über den 350,00 € gab es dort jedoch auch ein Stativ das mich durchaus reizte.
Durch einen Zufall gab es dieses dann nur wenige Tage später bei einem großen Elektronikkonzern hier in Münster. Dort konnte ich sowohl Gewicht und Haptik testen.
Es hat mich dann doch recht schnell überzeugt.
Also ging es direkt in die Einkaufstüt.
Gekauft wurde das Rollei C5I in Orange. 
Seit dem Nutze ich es und das bei jedem Wetter, egal ob Schnee, Rege, Wind Sand oder sogar Meerwasser. Einfach nach dem gebrauch wieder einmal vom gröbsten Dreck befreien und beim Salzwasser einmal mit Süßwasser abspülen und es ist wieder völlig Einsatzbereit. Dank der großen Stellschrauben am dazugehörigen Stativkopf ist ein schnelles und sauberes Arbeiten kein Problem. Kurz um: Ich habe meine eierlegende Wollmilchsau gefunden.



Rollei City Traveler XLRollei City Traveler XL



Als Rollei dann zur Photokina ein Wettbewerb startete bei dem man die “bessere” Variante des C5I nämlich das Rollei City Traveler XL gewinnen konnte, habe ich mir das nicht entgehen lassen. 


Umso erfreuter war ich als von Rollei die kurze aber sehr erfreuliche Nachricht per E-Mail bekommen habe. In der mir Rollei mitteilte das ich eins der begehrten Stative gewonnen hatte.  Als es dann in der Hand hatte war ich sehr überrascht.





Zum Gewicht:

Das C5I war noch aus Alu, was 1742g auf die Waage bringt.  Natürlich gibt es das C5i auch als Carbon Variante jedoch habe ich das nicht. Das City Traveler ist dafür aus Carbon was nur 1110g  also ganze 600g weniger auf die Waage bringt.

Auch ist nicht mehr jedes Bein einzeln mit einem dicken Schraubverschluss (rechts) versehen sondern es ist so gehalten, dass sich die Beine ineinander drehen lassen (links). 



Das CT-XL hat einen Haken am unteren Ende der Mittelsäule der so verbaut ist, dass man eine Gewicht dran hängen kann um es noch einmal zu beschweren und somit zu Stabilisieren. Mein Tipp hierbei: Man nehme eine Einkaufstüte und befülle sie mit Sand oder Kies und hat so ein wunderbare variables Gewicht. Oder man nimmt einfach seine Tasche. 


Bei dem C5I ist dieser Haken auch jedoch muss er erst an die untere Mittelsäule geschraubt werden. Was den Vorteil mit sich bringt, die Mittelsäule um ein Stativbein zu erweitern und so eine sehr hohes Einbein zu bekommen und bei nicht Nutzung kann man das Gewinde sicher im Stativ versenken. 




FAZIT

Kurz um: Die perfekten Stative für den ambitionierten Hobbyfotografen sind in meinen Augen diese beiden. 

Egal ob du dich für das C5i Alu (stand 20.10.2018 99,99 € auf der Rollei-Webseite) oder das City Traveler XL Carbon (stand 20.10.2018 249,99 € auf der Rollei-Webseite)  entscheidest mit beiden Stativen hast du eine gute Wahl getroffen.